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Die Österreichische Wasserrettung


Die Aufgaben der ÖWR

Aufgabe der ÖWR ist – laut Statuten – ausschließlich und unmittelbar die Schaffung und Förderung aller Maßnahmen und Einrichtungen, die der Bekämpfung und der Vorbeugung des Ertrinkungstodes dienen.

Insbesondere ist dies die Erteilung von Schwimmunterricht für Anfänger und Fortgeschrittene als Präventivaufgabe gegen den Ertrinkungstod, die Unterrichtung und Ausbildung im Rettungsschwimmen, im Tauchen, im Rettungstauchen und im Führen von Ruder- und Motorbooten, in stehenden und in fließenden Gewässern (bei regionaler Erfordernis auch unter Wildwasserbedingungen), sowie die Sorge für die Schulung von ÖWR-Einsatzkräften und anderer Interessenten im Setzen von Erste-Hilfe-Maßnahmen nach Unfällen am und im Wasser.

In den ÖWR-Aufgabenrahmen fallen auch die Errichtung von Überwachungsstellen an Badegewässern und der Aufbau von Stützpunkten für Alarmeinsätze, einschließlich des hierfür notwendigen Geräte- und Fahrzeugparks. Zum Aufgabenbereich der ÖWR gehören außerdem die Entwicklung, Prüfung und Begutachtung geeigneter Rettungsgeräte und anderer Rettungsmaterialien und deren Wartung nach dem neuesten Stand der Technik. ÖWR-Fachleute arbeiten auf nationaler wie internationaler Ebene in Gremien mit, die sich mit der Standardisierung besagter Geräte und Materialien oder entsprechender Wasserrettungstechniken und Ausbildungsrichtlinien beschäftigen.


Die Österreichische Wasserrettung (kurz ÖWR)

  • wurde nach dem 2. Weltkrieg aufgrund privater Initiative im März 1957 in Linz wiedergegründet
  • ist ein im Vereinsregister Wien eingetragener gemeinnütziger, mildtätiger und nicht auf Gewinn gerichteter Verein
  • arbeitet ehrenamtlich im freiwilligen Helferwesen
  • hat sich zur Aufgabe gestellt, die Wassersicherheit für alle zu erhöhen
  • ist Mitglied der International Life Saving Federation sowie Mitglied der Arbeitsgemeinschaft für das österreichische Wasserrettungswesen und a.o. Mitglied der Öst. Bundessportorganisation
  • gliedert sich in 9 Landesverbände mit eigener Rechtsfähigkeit
  • hat in ihren Gliederungen Jugendgruppen, die interessierten Jugendlichen vielfältige Formen der Mitarbeit anbieten
  • unterhält an österreichischen Flüssen, Seen sowie in Bädern einen Wasserrettungsdienst
  • übernimmt im Auftrag der zuständigen Behörden und / oder der jeweiligen Verantwortlichen die Überwachung von Wassersportveranstaltungen jeglicher Art
  • führt in fast allen Städten und Gemeinden Österreichs mit Hallen- oder Freibädern ihre praktische Lehrarbeit durch
  • lehrt Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen das Schwimmen
  • lehrt Schwimmern das Rettungsschwimmen
  • gibt ihnen die Möglichkeit, nach Erfüllung bestimmter geforderter Leistungen und Prüfungen, die Abzeichen für die österreichischen Schwimmer- bzw. Rettungsschwimmerscheine zu erwerben
  • bildet Spezialisten für den Wasserrettungsdienst aus, z.B. Bootsführer, Rettungstaucher und Wildwasserretter
  • ist in den Landesverbänden auch im Sinne der Unfallvorbeugung sowie des Umweltschutzes tätig, z.B. durch Reinigung der Uferbereiche von Seen über und unter Wasser
  • führt auch Wettkämpfe im Rettungsschwimmen und Rettungstauchen auf nationaler und internationaler Ebene durch
  • setzt erforderliche Maßnahmen zur Zusammenarbeit mit Organisationen des Zivil- und Umweltschutzes sowie des integrierten Sanitätsdienstes
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