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Die Geschichte des Roten Kreuzes


Schlacht von Solferino

Im Jahre 1859 bereiste der Schweizer Geschäftsmann Henry Dunant die damals in Blut und Asche liegende Lombardei. Am Abend einer blutigen Schlacht zwischen Italienern und Franzosen einerseits und Österreichern andererseits kam er nach Solferino und stellte mit Entsetzen fest, dass Tausende von verwundeten Soldaten ohne jegliche Hilfe auf dem Schlachtfeld zurückgelassen worden waren, dem sicheren Tod ausgeliefert.

Dieses furchtbare Geschehen stand am Anfang des Rotkreuz-Gedankens. Nachdem Henry Dunant zunächst einmal mit behelfsmäßigen Mitteln an Ort und Stelle eine Hilfsaktion organisiert hatte, berichtete er der Welt, was er gesehen hatte; er schrieb "Eine Erinnerung an Solferino", ein Buch, welches ganz Europa erschütterte. In diesem Tatsachenbericht schlägt Dunant eine Lösung vor, wie man den Sanitätsdiensten der Armeen helfen kann, indem man in Friedenszeiten "freiwillige Helfer" ausbildet.


Henry Dunant

Henry Dunant wurde am 8. Mai 1828 (der 8. Mai ist der Weltrotkreuztag) in Genf als Sohn eines Kaufmannes geboren, welcher ihm schon sehr früh Weltoffenheit vermittelte. Seine Mutter hielt auf eine streng protestantische Erziehung und weckte in ihm das Interesse für die Benachteiligten und Schwachen; so half er Armen, besuchte Kranke und Gefängnisinsassen und war Mitglied der sogenannten "Almosen Liga".

In Solferino, wenige km südlich des Gardasees wurde Henry Dunant am Abend des 24. Juni 1859 Zeuge einer wüsten Schlacht zwischen den Truppen der Österreicher und den verbündeten Heere der Italiener und Franzosen. Dort standen sich 300.000 Soldaten gegenüber. Genau dieses Erlebnis sollte der Auslöser für ein weltweit vernetztes Hilfswerk werden.


IKRK

Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz - IKRK.

Obwohl viele die Idee Dunants als Hirngespinst aburteilten, fand sie auch Befürworter. Vier Genfer – der Präsident der "Societe genevoise d’Utilite publique", Gustave Moynier, der Jurist General Guillaume-Henri Dufour, sowie die Ärzte Louis Appia und Theodore Maunoir schlossen sich Dunant an, um am 17. Februar 1863 das "Internationale Komitee der Hilfsgesellschaften für die Verwundetenpflege" , welches auch als das "Komitee der Fünf" bezeichnet wurde – seit 1876 das "Internationale Komitee vom Roten Kreuz" - zu gründen. General Dufour wird zum Präsident und Dunant zum Sekretär des Komitees gewählt.


Schutzzeichen

Die Schutzzeichen des Internationalen Roten Kreuzes.

Auf Anregung des Internationalen Komitees kamen am 26. Oktober 1863 Sachverständige aus 16 Ländern in Genf zusammen und legten in einer Resolution die Aufgaben des von Helfern gewünschten Komitees zur Verwundetenpflege fest. Als Symbol für die neutralen Helfer wurde ein rotes Kreuz auf weißem Grund beschlossen; zu Ehren der Schweiz die Umkehrung der schweizerischen Bundesfarben. Die Bewegung war geboren.


Die Liga

Die Liga der Rot Kreuz Gesellschaft


Vaterländische Vereine

Das Deutsche Rote Kreuz ist aus einer Anzahl von Vaterländischen Vereinen her- vorgegangen.


Rot Kreuz Konferenzen

Internationale Rotkreuz- Konferenzen und philatelistische Ausgaben.

Für die fünf Mitglieder des Internationalen Komitees aber blieb das Wichtigste noch zu tun, nämlich die Staaten davon zu überzeugen, dass Verwundete und Pfleger nicht als Feinde betrachtet werden durften, da sie ja nicht mehr – oder nicht – an den Kämpfen teilnehmen und deshalb Schutz verdienten. Dieser konnte nur durch ein internationales Abkommen sowie ein von allen Streitkräften verwendetes Schutzzeichen herbeigeführt werden, das die Verwundeten, das Personal, die Fahrzeuge und sanitären Einrichtungen in jedem Land auf die gleiche Art kennzeichnete. Zur Verwirklichung dieser Idee wurde eine Konferenz, bei der Bevollmächtigte der Staaten zusammenkamen, d.h. eine "diplomatische Konferenz", einberufen. So lud die Schweizer Regierung im August 1864 25 Staaten zu einer solchen Konferenz nach Genf ein. Diesem Aufruf folgten fünfzehn Staaten - vierzehn europäische und die USA. Der wesentlichste Punkt während dieser Konferenz war der Beschluss des aus zehn Artikeln bestehenden Vertrages "Genfer Convention zur Verbesserung des Schicksals der verwundeten Soldaten der Armeen im Felde", welcher ein Meilenstein in der Geschichte des humanitären Völkerrechts war.

Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) trifft sich in der Regel alle vier Jahre.

Erstmals bei der XV. Rotkreuz-Konferenz 1934 in Tokyo, Gab die Japanische Post vier Sondermarken heraus die auf die Rotkreuz- Konferenzen aufmerksam machen sollte.


100 Jahre Rotes Kreuz

100 Jahre Internationales Rotes Kreuz.

Schweiz, Jubiläums-Sonder-Ausgabe, Maxikarte.

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